Hühnermast Das
Leben eines sogenannten Masthuhns ist kurz. Bereits nach fünf
Wochen Bodenhaltung wiegt es 1,6 kg und wird geschlachtet.
Herz-/Kreislauferkrankungen und Beinschwächesyndrom machen
den Tieren zu schaffen. Etliche überleben die Torturen
der Intensivhaltung nicht.
Putenmast Ähnlich
wie Masthühner werden auch Puten in der sog. Bodenhaltung
aufgezogen. Dabei sind 7000 Tiere pro Stall keine Ausnahme.
Die Oberschnäbel werden mit heißen Messern oder
Laserbehandlung entfernt, um dem Problem des Kannibalismus
entgegen zu wirken.
Entenmast Sieben
Wochen dauert das Leben einer Pekingente. Obwohl es sich um
Wasservögel handelt, enthält man ihnen das zur Gefiederpflege
und für das allgemeine Wohlbefinden notwendige Badewasser
aus wirtschaftlichen Gründen ein Leben lang vor.
Schweinemast Bis
zu 120 kg wiegt ein sog. Mastschwein. Älter als sechs
Monate werden sie selten. Ihr kurzes Dasein verbringen sie
auf Betonspaltenboden, direkt über ihren eigenen Ausscheidungen.
Für so geruchsempfindliche Tiere wie Schweine eine entsetzliche
Quälerei.
Legebatterie 1999
entschied das Bundesverfassungsgericht über die Gesetzwidrigkeit
deutscher Legebatterien. Das daraus resultierende Verbot der
Legekäfige, dass Anfang 2007 in Kraft treten sollte,
wurde jetzt aus rein wirtschaftlichen Gründen wieder
aufgehoben.
Kälbermast
/ Rinderhaltung / Milchküke Kälber
werden ihrer Mutter am Tag der Geburt weggenommen. Sie sollen
nichts von der wertvollen Milch trinken. Bis zu einem Alter
von acht Wochen dürfen sie in Einzelbuchten gehalten
werden.
Pelzfarmen In
Deutschland gibt es kaum mehr als 20 Nerzfarmen. Bis zu 30.000
Tiere werden in einem Betrieb gehalten. Ihr Leben dauert nur
sieben Monate. Dann werden sie vergast.