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Videomaterial Schweinemast
und Schweinezucht
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Schweinemast, Schweinezucht, Schlachthof
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Eine heutige Zuchtsau bringt zweimal pro Jahr etwa 10 junge Ferkel
zur Welt. Bereits Wochen zuvor wird sie in die sog. Abferkelbucht
eingepfercht - ein Käfig, kaum größer als das Schwein selbst, der
lediglich das seitliche Liegen und das Aufrichten ermöglicht. Zwar
wird mit dieser Konstruktion das Erdrücken der Jungtiere in der
Enge der Massentierhaltung weitestgehend vermieden, dafür kann sich
die Sau nicht einmal umdrehen. Einzelhaltung in körperengen Käfigen
gibt es auch in der Mast.
Doch die meisten Tierwirte halten ihre Schweine in Gruppenbuchten,
was von tiergerechter Haltung ebenfalls weit entfernt ist. Die Ausscheidungen
befinden sich in Sammelbecken direkt unterhalb des Betonspaltenbodens,
was für so saubere und geruchsempfindliche Tiere eine wahre Tortur
bedeutet. Rangordnungskämpfe führen oft zu schweren Verletzungen.
Bedingt durch die reizarme Umgebung beißen sich die Tiere gegenseitig
die Schwänze und die Ohren ab. Dadurch können Wundinfektionen auftreten,
die nicht selten tödlich enden.
Die Luft in Schweinemastbetrieben ist häufig so schlecht, dass ein
Mensch dort innerhalb weniger Minuten zu Kopfschmerzen oder Schwindel
neigt. Eines der verursachenden Stoffe ist das Reizgas Ammoniak,
dass von der Gülle ausgedampft wird. Die für den Menschen am Arbeitsplatz
maximal zulässige Konzentration beträgt 5 ppm. In Mastbetrieben
sind hingegen bis zu 20 ppm zulässig. In der Praxis wird dieser
Wert - je nach technischer Ausstattung oder äußeren Einflüssen -
immer wieder überschritten. Schweine werden oft sich selbst überlassen,
wenn sie krank oder verletzt sind. Man legt sie verbotenerweise
in den Gang zwischen die Buchten und wartet darauf, dass sie sterben.
Videoprints Schweinemast
Verfügbares DV-Videomaterial (Screenshots) zum Thema Schweinemast.
Es handelt sich um mehrere Stunden Rohmaterial aus verschiedenen
Betrieben in ganz Deutschland. |