Fotomaterial Putenmast Falls Sie Fragen zu den hier gezeigten Motiven haben,
dann senden Sie mir bitte eine Mail an info(at)dokumentiere.de.
Alle Fotos sind in Deutschland entstanden und zeigen aktuelle
Zustände in deutschen Mastputen-Betrieben.
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Weibliche Mastpute in einem Putenmastbetrieb. Durch
das Missverhältniss von Knochen- und Muskelwachstum
brechen die Tiere oft unter ihrem eigenen Gewicht zusammen.
Weibliche Tiere werden auf etwa 13 kg gemästet,
die Hähne sogar auf bis zu 21 kg. Dass die Tiere
bei dieser Fleischmasse ihre natürliche Flugfähigkeit
verloren haben, ist leicht nachzuvollziehen.
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Mastpute in einem deutschen Putenmast-Betrieb.
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Eine
Pute in einem deutschen Putenmastbetrieb. Durch das
ständige Liegen in den eigenen Exkrementen bilden
sich oft sogenannte Brustblasen. Es handelt sich dabei
um Ansammlungen von Lymphflüssigkeit in einem Hautsack.
Dieser kann so groß und schwer werden, dass er
die Mastputen nach vorne zieht.
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Diese Mastpute leidet an der gefürchteten Schwarzkopfkrankheit.
Diese Erkrankung ist mit erheblichen Leiden verbunden.
Eine tierärztliche Behandlung wird die Pute aber
aus rein wirtschaftlichen Gründen nicht erhalten.
Wahrscheinlich muss das Tier verdursten, weil es aus
eigener Kraft nicht mehr an die Wassertränke gelangen
kann.
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Da Puten eine ausgeprägte Hackordnung haben fügen
sie sich gegenseitig Verletzungen zu. Durch die Enge
im Stall und die völlig unnatürliche, viel
zu große Population von mehreren Tausend Tieren,
wird die Agressivität untereinander noch gesteigert
und endet nicht selten in Kannibalismus. Um dem entgegenzuwirken
wird den Mastputen im bereits im Kükenalter der
Oberschnabel mit heißen Messern oder einem Laser
entfernt. Hier kann man deutlich den gekürzten
Oberschnabel erkennen.
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Mastpute mit Brustblase.
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Links: Pute mit gekürztem Schnabel in einer Mastputenfarm.
Rechts: Oft kann man Puten beobachten, die ihre Flügel
nicht mehr aus eigener Kraft halten können.