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Fotomaterial Pelzfarmen / Nerzfarmen
Falls Sie Fragen zu den hier gezeigten Motiven haben, dann senden Sie mir bitte eine Mail an info(at)dokumentiere.de. Alle Fotos sind in Deutschland entstanden und zeigen aktuelle Zustände in deutschen Pelzfarmen.
weisser Farmnerz im Käfig einer Pelzfarm
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Nerze gehören zur Familie der Marder. Bei Farmnerzen handelt es sich grundsätzlich um den sogenannten Amerikanischen Mink (mustela vison). Die Tiere kommen etwa Anfang Mai zur Welt und werden Mitte November bis Mitte Dezember vergast und gehäutet. Nur die Zuchttiere leben länger. Sie werden im Durchschnitt drei Jahre alt, dann wird auch ihnen das Fell über die Ohren gezogen.
Standardnerze sind dunkelbraun oder fast schwarz. Bei dem hier abgebildeten Tier handelt es sich um eine sogenannte Mutation. Mutationen haben oft angezüchtete körperliche Schäden. So kommt es bei den weißen Tieren nicht selten vor, dass diese kein Hörvermögen haben.

Silberfuchs im Käfig einer Fuchsfarm
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Im Jahr 2005 wurde die letzte deutsche Fuchsfarm in Bayern geschlossen. Skandinavischen Züchtern gelang es vor einigen Jahren, einen "Superfuchs" zu züchten, der über bedeutend dichteres, voluminöseres Fell verfügte als die ehemals bei uns gehaltenen Rotfüchse und Silberfüchse.

Gaskiste. Die Tiere sterben an einer  Kohlemmonoxid-Vergiftung.
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Bis vor einiger Zeit wurden auch in deutschen Pelzfarmen selbstgebaute Gaskisten zum Töten der Nerze verwendet. Dabei wurden die Abgase eines Verbrennungsmotors in die Kiste geleitet, in der mehrere Nerze qualvoll um ihr Leben kämpften. Heute ist die Vergasung mit Kohlendioxid aus Gasflaschen gängige Praxis.

brauener Nerz im Käfig einer Pelzfarm
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Die durchschnittliche Grundfläche eines Nerzkäfigs beträgt etwa 0,3 Quadratmeter (100 x 30 cm). Es gibt auch kleinere Käfige (80 x 20 cm).

Nerzfarm (Pelzfarm) in Sterley (Schleswig-Holstein)
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Die ehemalige Nerzfarm in Sterley (Schleswig-Holstein). In der Halle wurden früher Nerze gehalten. Glücklicherweise schließen immer mehr Pelzfarmen in Deutschland. Es gibt nur noch knapp mehr als 20 Betriebe in der ganzen Bundesrepublik.

Pelzfarm in Horst (Schleswig-Holstein)
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Die ehemalige Nerzfarm in Horst (Schleswig-Holstein). Auch dieser sehr kleine Betrieb wurde bereits vor einigen Jahren geschlossen.

Nerzpfote (abgehackt)
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Die Pfoten der Nerze sind unbrauchbar und werden beim Häuten der Tiere einfach abgehackt.

gehäuteter Nerz (mustela vison)
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Ein Nerz nach der Häutung. Zum Ende des Jahres finden sich ganze Container voll mit Nerzkadavern auf den Farmen. Dieser hier stammt aus den Niederlanden. Er wurde übrigens nicht vergast, sondern durch Wirbelsäulenbruch getöten. Dabei reißen Arbeiter die Tiere aus den engen Käfigen und brechen sie mittig durch, ohne dabei das Fell zu beschädigen.

abgezogener Farmnerz (mustela vison)
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Auch dieser Nerz hat das Häuten bereits hinter sich. Etwa 40 - 60 Nerze sterben für einen einzigen Mantel. Die meisten Nerzfarmen findet man übrigens bei unseren Nachbarn kleinen Dänemark. Norwegen und Finnland verfügen über die größte Anzahl an Fuchsfarmen. Im allgemeinen ist die Pelztierzucht in skandinavischen Ländern ein erheblicher Wirtschaftsfaktor.

Silbergrauer Nerz im Käfig (links). Gehäuteter Nerz (rechts).
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Links: Silbergrauer Nerz im Käfig einer Pelzfarm.
Rechts: Gehäuteter Nerz.


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